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Lebenslauf

Aygül Özkan wurde am 27.08.1971 in Hamburg geboren. Nach ihrem Jurastudium in Hamburg und dem Rechtsreferendariat in Niedersachsen war Frau Özkan von 1998 bis 2005 in diversen Managementfunktionen bei der Deutschen Telekom AG tätig. Von 2005 bis 2010 war sie für TNT Deutschland Niederlassungsleiterin für Norddeutschland und baute für das niederländische Unternehmen eine neue Einheit (TNT-Post Niederlassung Hamburg) in einem Wettbewerbsmarkt auf. Von 2014 bis 2020 war sie Geschäftsführerin der PCC Services GmbH der Deutschen Bank AG.

Sie ist seit 1999 am Landgericht Hamburg zugelassene Rechtsanwältin.

2004 trat Aygül Özkan in die CDU Hamburg ein und engagierte sich von 2004-2008 als Mitglied der Deputation der Behörde für Wirtschaft und Arbeit.

2008 wurde Frau Özkan über die Landesliste in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt und war von 2008 bis 2010 Abgeordnete der CDU-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft. Sie war Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Landesparlament, zugleich Fachsprecherin für Wirtschaft und Industrie der CDU-Bürgerschaftsfraktion und wurde 2008 zur stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Landesverbandes Hamburg gewählt.

Von 2010 bis 2013 war Aygül Özkan (CDU) Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit, Bau und Integration in Niedersachsen. Sie war damit Deutschlands erste Ministerin mit Migrationshintergrund.

Sie war von 2012 bis 2014 Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschlands und ist seit 2010 Bundesvorstandsmitglied des Wirtschaftsrates der CDU sowie Mitglied im Landesvorstand des Wirtschaftsrats Hamburg. Seit 2014 ist sie Mitglied im Kuratorium der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Seit 2010 unterstützt sie als Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung „Lebendige Stadt“ unter dem Vorsitz von Alexander Otto die Stiftungsarbeit und engagiert sich als Kuratoriumsmitglied in der Stiftung „Haus Rissen“ (Institut für Internationale Politik und Wirtschaft).

Frau Özkan liegt die Integration ausländischer und benachteiligter Jugendlicher sehr am Herzen. Sie ist Gründungsmitglied der Hamburger Unternehmerverbände Arbeitsgemeinschaft türkischer Unternehmer und Existenzgründer e.V. (ATU e.V.) und Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e.V. (ASM e.V.), denen sie von 1998 – 2010 vorstand.

2008 gründete sie die Hamburger Stiftung für Migranten mit, deren Vorstandsmitglied sie ist und die sich zum Ziel gesetzt hat, junge Menschen und Unternehmer mit Migrationshintergrund in ihrer beruflichen Entwicklung zu unterstützen.

Seit 2010 ist sie außerdem Vorstandsmitglied im Verband der Migrantenwirtschaft (VMW e.V.).

Aygül Özkan wurde im Jahre 2011 zur Young Global Leader vom World Economic Forum in Davos ernannt.